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Zum Vorlesen oder als Lektüre im Bücher-Treff: „Saras Gespür für die Liebe“

Der Roman „Saras Gespür für die Liebe“ von Lynda Cohen Loigman eignet sich wunderbar als Leküre in einem Lesezirkel:
Er spielt auf zwei Zeitebenen: 1910 bei den osteuropäischen Immigranten in New York, die sich mit den neuen Lebensumständen arrangieren und gleichzeitig intensiv an ihren jüdischen Bräuchen festhalten. Und 1994 zwischen ehrgeizigen, gut ausgebildeten New Yorker Anwält*innen. Dadurch können sich die Leser*innen und Zuhörer*innen gut in beide handelnde Hauptfiguren einfühlen, weil immer wieder „die alte Zeit“ und „Heute“ aufeinander treffen.

Zum Inhalt:
Sara Glikman kann Seelenverwandte erkennen. In den Straßen New Yorks stiftet sie um 1910 schon als Kind so manche Ehe, sehr zum Ärger traditioneller jüdischer Heiratsvermittler. Die sehen ihr Geschäft bedroht und machen Sara das Leben so schwer, dass ihre Gabe zum Fluch werden könnte.
Saras Enkelin Abby hat nach der Trennung ihrer Eltern früh den Glauben an die Liebe verloren und arbeitet als Scheidungsanwältin. Doch als sie die Aufzeichnungen ihrer geliebten Großmutter erbt und deren Botschaften zu entschlüsseln versucht, gerät ihr Leben ins Wanken. Gehört das Paar, für das sie einen Ehevertrag aufsetzt, wirklich zusammen? Bereitet sie eine Scheidung vor, die alle unglücklich macht? Abbys Bauchgefühl wird zum Problem – hat sie womöglich mehr von Sara geerbt als nur deren Notizen?

Das Buch behandelt ganz grundlegende Themen wie „Was sind meine Werte?“ und „Welche Begabungen habe ich, die mich von anderen unterscheiden?“ ebenso wie: „Wie kann ich stolz auf mich und meine Eigenheiten/Talente sein, auch wenn ich Widerstand erlebe?“ Diese Fragen können im Anschluss an die gemeinsame Lektüre besprochen werden – großartig wäre es, dabei Teenager und Senior*innen zusammen zu bringen, um sich inhaltlich zu ergänzen.

Praxistipp:
Viele weitere Schreibspiele, Aufgaben und Anregungen rund um das kreative Schreiben mit SeniorInnen präsentiere ich im Praxisbuch „Schatzkiste Schreibspiele“. Dort erkläre ich auch, wie am Anfang Hemmungen abgebaut werden, ein guter Stundenaufbau die Ideen fließen lässt und wie Poesie entsteht.

Eine große Auswahl an saisonalen Anregungen für Gruppenstunden, Mottotage, Projektwochen, Feste und mehr stelle ich in meinem neuen Grundlagenwerk „Soziale Betreuung: endlich klar! Kreativ und individuell planen und anleiten“ vor. Spannende Ideen, ganz einfach umzusetzen, und viele organisatorische Tipps für einen gelingenden Arbeitsalltag präsentiere ich in dem Praxisbuch.

 

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